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Not in Swasiland – Das Projekt GILGAL

Unterernährung, Aids, Dürrekathastrophen. - Ein Königreich wie Swasiland kann mit seinen wunderschönen Landschaftsbildern nicht über die bittere Armut hinwegtäuschen. Für die im Land lebenden Menschen hat das Elend mittlerweile ein katastrophales Ausmaß angenommen. Das WORLD-VISION-Projekt GILGAL hilft Menschen,  nicht weiterhin der Hoffnungslosigkeit zum Opfer zu fallen. Unterstützen Sie 'ERB für Afrika', und damit auch GILGAL.

Nähere Infos zu Swasiland

Swasiland ist ein idyllischer Landstrich im südlichen Afrika. Sanfte Hügelketten durchziehen das Buschland soweit das Auge reicht, und die Sonne taucht Felder und kleine Baumbestände in ein sattes Grün. Die Erde ist reich an Eisenerz und Kohle und der Boden bietet optimale Voraussetzungen für den Anbau von Zuckerrohr, Zitrusfrüchten, Baumwolle und Mais.
Das kleine Königreich, das in Größe ungefähr der Fläche Badens entspricht, kann sich seiner Schätze jedoch nicht rühmen, denn es ist von schwerwiegenden Probleme gekennzeichnet.

Den Menschen fehlt es an Saatgut, um den Boden zu bestellen, um Getreide wie Mais und Weizen oder Kartoffeln anzubauen. Obwohl 75% der Bevölkerung Swasilands in der Landwirtschaft beschäftigt sind, ist das Land bis heute nicht in der Lage, die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln, insbesondere mit dem Grundnahrungsmittel Mais, sicherzustellen. Der hohe Viehbestand treibt durch die stetige Überweidung einen Erosionsprozess voran, welcher zu einer ständig abnehmenden Bodenfruchtbarkeit führt. Dazu trägt auch die Abholzung für die Papierherstellung bei. Zusätzlich zu diesen angeführten Problemen kamen während der letzten Jahre wiederholt Dürreperioden, die das Nahrungsmitteldefizit in weiten Teilen der Bevölkerung verschärften.

Niedrige landwirtschaftliche Erträge, viele schulpflichtige Kinder, die nicht zur Schule gehen, und verbreitete Unterernährung zeichnen dieses Land aus, ganz zu schweigen von der mangelnden Hygiene als Ursache für zahlreiche Krankheiten. Die soziale Infrastruktur (Straßen, Schulen, Kliniken) ist völlig unzureichend.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind 40 Prozent der Swasi mit dem Aids-Erreger HIV infiziert. Zahlreiche Aids-Waisen müssen sich um die jüngeren Geschwister kümmern und für den Lebensunterhalt sorgen.
Im Osten Swasilands gründete WORLD VISION das regionales Entwicklungsprojekt GILGAL. Das Projekt besteht seit Oktober 1997 und umfasst ein Gebiet, in dem ca. 20.000 Menschen leben und das zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Regionen des ganzen Landes zählt. Regelmäßig wird es von Dürren heimgesucht.


Das Projekt GILGAL umfasst folgende Schwerpunkte:

Landwirtschaft und Familienhilfe: Ernteerträge steigen, wenn die Kleinbauern in verbesserten Anbaumethoden angeleitet werden. Sie erhalten dürretoleranteres Saatgut und haben die Möglichkeit, zinsgünstige Kleinkredite für Düngemittel und Ackergeräte aufzunehmen. Im Kampf gegen Bodenerosion werden Aufforstungsmaßnahmen durchgeführt. Das Projekt fördert insbesondere Frauen bei der Gründung eigener kleiner Unternehmen durch die entsprechende kaufmännische Schulung und die Bereitstellung von Kleinkrediten. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist das Ziel dieser Arbeit.


Gesundheit:
Alle Kinder und Jugendlichen werden regelmäßig untersucht. In Schulungskursen werden Grundkenntnisse über Hygiene, gesunde Ernährung und die Entstehung und Behandlung häufiger Krankheiten vermittelt. Der Bau neuer Brunnen bzw. der Schutz bestehender Wasserquellen soll die Häufigkeit von Krankheiten, die auf verunreinigtes Wasser zurückzuführen sind (z. B. Durchfall und Infektionen der Haut) reduzieren. Die Aufklärung über HIV/Aids ist ein wichtiger Faktor der Arbeit.



Schule und Ausbildung:
Ein besonderes Anliegen des Projektes ist die Förderung der schulischen Ausbildung der Kinder, die durch die rasante Zunahme der Aids-Waisen in den vergangenen Jahren zunehmend schwieriger gestaltet. Bestehende Schulgebäude werden renoviert bzw. erweitert, dazugehörige sanitäre Einrichtungen geschaffen und Vorschulen errichtet. Außerdem wird die Ausstattung der Schulen mit Lehrmitteln und die Versorgung besonders bedürftiger Schüler unterstützt, um das Ausbildungsniveau zu erhöhen.

Weitere Informationen zu Swasiland

 

 

 

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